Praxis Dr.med. J.G.Sebastian
Psychotherapie und Homöopathie

Klassische Homöopathie


Dr. med. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat in jahrzehntelanger Forschung ein eigenständiges, auf Gesetzmäßigkeiten beruhendes Heilverfahren entwickelt.

1. "Similia similibus curentur" = "ähnliches soll durch ähnliches geheilt werden". Das heißt, eine Substanz, die, einem Gesunden verabreicht, ein bestimmtes Symptom hervorruft, heilt das ähnliche Symptom beim Kranken. Kaffee, der z.B. Herzklopfen und Schlaflosigkeit erzeugt, heilt homöopathisch zubereitet genau diese Symptome.

2. "Homöopathische Potenzierung" = das Energetisieren einer Substanz durch Verreibung und Verschüttelung.
Hahnemann erkannte, dass die größte Heilwirkung nicht vom stofflichen Teil einer Substanz ausging, sondern vom energetischen Teil. Dadurch gelang es ihm, chronische Krankheiten, die mit anderen Therapien nicht beeinflusst werden konnten, zu heilen.

Die Homöopathie regt gezielt die Selbstheilungskräfte des Körpers an, statt Krankheiten zu unterdrücken.
Um das ähnlichste Arzneimittel zu finden, bedarf es einer detaillierten und sorgfältigen Beschreibung der Symptome. Der Patient wird gebeten, auch ihm unwichtige und merkwürdig erscheinende Einzelheiten mitzuteilen, weil oft gerade diese entscheidend für die Mittelwahl sind. Für diese Erstanamnese benötigt man verständlicherweise viel Zeit. Danach erfolgt die Auswertung der Gesamtsymptomatik, zu der wiederum Zeit und Konzentration benötigt wird. Der Therapeut muss eine Anzahl von Arzneien in der Fachliteratur studieren, um das geeignete Heilmittel zu bestimmen. Die Dosis und Stärke der Arznei werden der Empfindlichkeit des Patienten individuell angepasst. Der Verlauf der Behandlung wird in regelmäßigen Abständen mit dem Therapeuten besprochen.

 

 

Die klassische Homöopathie  kann zum Teil  über die gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet werden.